EKG

Mit dem Elektrokardiogramm (EKG) können wir schnell beurteilen, ob Ihr Herz im richtigen Takt schlägt. Bei der Untersuchung leiten Saugelektroden, die wir an Brustkorb und Extremitäten befestigen, die elektrischen Signales Ihres Herzens ab. Innerhalb weniger Minuten wissen wir damit, ob es sich um ein normales EKG handelt oder ob Auffälligkeiten bestehen.

Sinusrhythmus

Haben Sie selbst einen unregelmäßigen Herzschlag bemerkt, oder hat Ihr Blutdruckmessgerät Ihnen Herzrhythmusstörungen signalisiert? Dann können wir anhand des EKG entscheiden, ob umgehend therapeutische Konsequenzen nötig sind (wie zum Beispiel bei Vorhofflimmern) oder ob es sich wie zumeist um gutartige Unregelmäßigkeiten handelt (wie bei Extraschlägen/Extrasystolen). Treten Herzrhythmusstörungen eher selten oder anfallsweise auf, kann das EKG auch zunächst völlig normal ausfallen. Dann ist meist ein längeres Monitoring Ihres Herzrhythmus nötig, zum Beispiel mit einem 24-Stunden-EKG oder mit einem dauerhaften Selbstmonitoring (SmartWatch, Wearables).

Vorhofflimmern

Auch wenn Herzrhythmusstörungen nicht das Problem sind, kann Ihr EKG auffällig sein. Dann können Veränderungen des Stromlinienverlaufs wesentliche Hinweise auf akute (Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung) oder chronische Herzerkrankungen (Herzwandverdickung, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz) liefern, die in der Folge durch weiterführende Diagnostik abgeklärt werden müssen.